karl-otto-eschrich-potsdam
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Karl-Otto Eschrich

Rauenstein (heute Ortsteil von Frankenblick) um 1992

 Rauenstein ist mein Geburtsort und Heimat meiner Kindheit und frühen Jugend. Dort liegt der Abschnitt des Lebens, in dem die Grundlagen der Sprache, des Denkens und Fühlens angelegt werden, die mich das gesamte Leben begleiten. Es ist die abwechslungsreiche, freundliche Landschaft am Südhang des Thüringer Waldes mit einer Bevölkerung eigener Prägung – direkt und einander Verbunden.
 Neben den unmittelbaren Bezugspersonen, allen voran meine Mutter, übte mein Onkel Bernhard im ferneren Weimar grossen Einfluß auf mich aus. Er war Pädagoge und hatte Philosophie studiert, war   an Wissenschaft und Technik interessiert und dies wollte er auch an mich weitergeben. Er kannte die Entwicklung der Kinder, konnte mich gut einschätzen. Für die damaligen Verhältnisse war er wohlhabend im Gegensatz zu meiner sehr bescheiden lebenden Mutter. In Absprache mit ihr machte er mir zu den Geburtstagen und Weihnachten förderliche Geschenke. Z.B. im ersten Schuljahr begann er mir einen ganzen Satz von Stibilbaukästen/Metallbaukästen zu schenken. Damit konnte ich meine Spielsachen, für die meine Mutter kein Geld hatte, selbst bauen, dabei die mir bekannten Fahrzeuge „nachzukonstruieren“, soweit es mit den vorgegebenen Elementen möglich war. Ende des dritten Schuljahres waren diese Möglichkeiten ausgeschöpft. Es folgten speziell zu bastelzwecken gebaute Elektromotoren und Dynamos, deren Funktionsweise erkennbar war. Außerdem begann ich mit dem billigsten Fotoapparat zu fotografieren und mein Onkel spendierte mir im fünften Schuljahr die zur Film- und Bilderentwicklung gehörigen Utensilien. Über Bücher zur Technik und ab dem achten Schuljahr zur Naturwissenschaft gelangte ich auf einem mancherlei mühsamen Weg zum Studium der Physik und Mathematik in Jena.

Grundlagen der Physik der Elementarteilchen

 

 In der Arbeit „Grundlagen der Physik der Elementarteilchen“ wird der Versuch unternommen eine Theorie der Elementarteilchen auf der Basis der Topologie (in neun Dimensionen) und lediglich des Zählens zu begründen. Dies ist einerseits eine bedeutende Vereinfachung, andererseits muss man den metrischen Raum und generell metrische Größen aufgeben. Dabei ist lediglich angedeutet, was die Mathematik leisten muss; die Ausführung hierzu ist den Mathematikern überlassen.
 Dabei geht es um Fragen wie: Was ist ein Elementarteilchen, welche Eigenschaften hat es und wie kann man es sich vorstellen? Wie kann man deren Eigendrehimpuls darstellen? Was ist der Raum und wie entsteht er? Neben einigen Zusammenhängen werden einfache Modelle vorgestellt. So ergibt sich zwanglos eine Deutung der Sommerfeldschen Feinstrukturkonstanten, welche experimentell überprüft werden kann. Oder, weshalb ist das Proton „leichter“ als das Neutron, obwohl es noch eine elektrische Ladung trägt? Weshalb ist das freie Neutron instabil, zerfällt jedoch nicht im Atomkern? Zwangsläufig ergibt sich die Natur der Neutrinos und eine Erklärung für das sogenannte Higgs-Boson. Andererseits gibt es den Versuch die Frage zu beantworten, was ist „dunkle“ Masse und viele andere Fragen. Zuletzt geht es um das Problem der Asymmetrie der Welt – wo ist die „Antimaterie“? Ein Modell zu dessen Lösung wird aufgezeigt.
 Es wird auf Begriffen der ersten vier Bände des Lehrbuches der Theoretischen Physik von Landau/Lifschitz aufgebaut, wie beispielsweise Ereignis, Beobachtung, Messung. Das Verständnis der Grundlagen dieser Bände wird vorausgesetzt. Es werden einige elementare Zusammenhänge wiedergegeben um darauf aufbauen zu können. Der mathematische Apparat wird hier nicht angewendet.

 

Blick von der Kirche über das Dorf zum Dornthal, Richtung S-W

Einige Schriftstücke aus den letzten Jahren

Die bisher letzte Version 1.5 der Grundlagen der Physik der Elementarteilchen

beinhaltet eine Korrektur zur Ruhenergie/Ruhmasse des Neutrinos, S. 46,

21. Februar 2019

Rauenstein von oben, Blick Richtung S-O & Rauenstein, Weststraße, Blick Richtung N-O

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